Winzersekte

Trinktemperatur: 5-8 °C

Geschichte:

Die Ursprünge des Sektes stammen aus Frankreich, wo bereits um 1540 die ersten Schaumweine entstanden. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Technik weiter entwickelt und Schaumweine über die Grenzen Frankreichs bekannt. Sekt hat auch in Deutschland eine lange Tradition. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden bei uns die ersten Sektkellereien.

Kaiser Wilhelm II führte 1902 eine Sektsteuer ein, um unter anderem die damalige Kriegsflotte zu finanzieren. Die Sektsteuer in Höhe von rund 1 Euro pro Flasche besteht seit dem bis heute.

Herstellung: Klassische Flaschengärung.
Für einen guten Sekt benötigt man zuerst einmal einen guten Grundwein. Diesem wird dann Zucker und Hefe hinzugefügt und es beginnt eine zweite Gärung. Im Zuge dieser Gärung entsteht das CO2, das den Sekt später im Glas so schön perlen lässt. Bei der Urmethode der Sektherstellung, der Méthode champenoise, wie auch der klassischen Flaschengärung, findet die zweite Gärung in der einzelnen Flasche, aus der sie den Sekt ausschenken, statt. Winzersekt ruht und reift mindestens neun Monate, manchmal Jahre, auf seiner Hefe im dunklen und kühlen Keller.

Danach werden die Flaschen waagerecht in so genannte Rüttelpulte gesteckt, vier Wochen lang täglich gedreht und gleichzeitig immer steifer mit dem Kopf nach unten aufgerichtet. Nach diesem aufwändigen Prozess hat sich die Hefe vollständig im Flaschenhals angesammelt. Die Flaschenhälse werden in eine Kältesole getaucht, sodass die Hefe gefriert. Wird die Flasche nun geöffnet, platzt der Hefepfropfen heraus. Der geringfügige Verlust in der Flasche wird ausgeglichen, die Flasche wieder mit einem Stopfen verschlossen und mit einem Draht - der so genannten Agraffe - gesichert.

Da der Begriff der Méthode champenoise seit vielen Jahren den Erzeugnissen aus der Champagne vorbehalten ist, bezeichnet man in Deutschland Sekte, die nach diesem Verfahren hergestellt wurden, mit "traditionelle" oder auch "klassische Flaschengärung".

So schmeckt er:

Noblingsekt Extra Brut: herzhaft - würzig

Weißburgundersekt Brut: lebhaft - fruchtig

Spätburgunder Rosé Brut: fruchtig - süffig

Passt zu:

– Klassisch als Aperitif
– zu Desserts
– zwischendurch

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