Grauburgunder (Ruländer)

Erhältlich in folgenden Qualitäts- und Geschmacksstufen:

  • Qualitätswein
  • Kabinett
  • Spätlese/Auslese
  • trocken
  • halbtrocken
  • süß
Trinktemperatur: 9-11 °C
Flächenanteil: 8 %
Flaschengrößen: 0,75 Liter

Geschichte:

Von Burgund gelangte er in die Schweiz und nach Ungarn und vermutlich von dort im 14. Jahrhundert in unsere Regionen. Die französische Bezeichnung Pinot geht auf das französische "pin" (Kiefer) zurück und beschreibt die an Kieferzapfen erinnernde Traubenform. Beim Grauburgunder handelt es sich um eine helle Knospenmutation des Blauen Spätburgunders. Die Bezeichnung Ruländer geht auf den Kaufmann Johann Ruland zurück, der 1711 im pfälzischen Städtchen Speyer in einem Garten die (ihm unbekannten) Burgunderreben vorfand und vermehrte. Die hohe Qualität der Weine überzeugte die Winzer wohl schon im 19. Jahrhundert; stolz gaben sie der Sorte regional unterschiedliche Namen, die zwischenzeitlich verschwunden sind. "Ruländer" ist der Name, unter dem die Rebsorte klassifiziert ist, "Grauer Burgunder" und "Grauburgunder" sind die für deutsche Weine dieser Sorte zulässigen Synonyme.

So schmeckt er:

fruchtige Säure, Birne- und Ananas-Aromen, begleitet von Quitte und leichtem Vanille
elegant und kräftig

Passt zu:

– warme und kalte kräftigere Fischgerichte
– Gänse, Enten, Schwein, Kalb, und Rind
– zum Wild als Rotweinalternative, zu Pastagerichten
– mildem und kräftigem Käse

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